Scott Thompson - Waffenexperte beim Film

Scott Thompson verbringt heute die meiste Zeiz als Waschmachinen vertreter in Merillville, Indiana. Aber er hatte auch ein glamouröses anderes Leben, als Waffen Spezialist, etwas , was ihm in der Vergangenheit an vielen Hollywood Filmen teilnehmen liess....

(... hier geht es um die besondere Zeit i Frühjahr 1987, als er bei Universal als Waffenspezialist für "Chicago Nights" arbeitete...dieser Film wurde dann natürlich Moonwalker. (...)
Hier ein Einblick wie es war mit Michael Jackson zu arbeiten.

Eins der ersten Dinge die Scott sagte, war etwas, was schon von vielen, die je das Vergnügen hatten mit Michael zu arbeiten, gesagt wurde: "Michael hatte so viel Energie, es riss dich mit...Michael war ein Perfektionist, und so inspirierte er alle um sich herum, ihr bestes zu geben. Keiner wollte riskieren, in Michaels Anwesenheit wie eine "Schlafmütze" auszusehen."

Und die Mittagessen, oh mann, du kannst dir nicht vorstellen, wie wichtig so was sein kann, bis du nicht einer der vielen "kleinen" bist, die lange Stunden an einem FilmSet herumhängen müssen. Michael veranstaltete immer"Themen Lunches" Z.B. ein Tag konnte das Thema Mexico ein, dann war der Tisch mit allen Möglichen Mexikanischen Speisen und Dekorationen gedeckt, die Bedienungen in mexikanischen Kostümen, und sogar mit Reise Postern an den Wänden... Der nächste Tag könnteDeutschland (mit Dirndel und Lederhosen? :grins: ..Annmerkung des Übersetzters) oder sonstwas zum Thema haben. Michael machte es immer spannend, zu welchem Thema man heute essen würde. An den meisten Sets wärst du schon froh gewesen, eine Tüte Chips zu bekommen und einen Hot Dog, und dazu vlt. noch einen Platz zum sitzen, meistens draussen, in deinem Auto. Aber nicht, wenn du für Michael arbeitest.
Es war nicht überraschend, dass jeder für Michael arbeiten wollte...und wenn nur aus dem Grund, dass man sehen wollte, was für ein besonderes Essen es täglich gäbe...

Thompson sagte, seine Freundschaft mit Michael am Set begann an dem Tag, als er mit einer kleinen Notlüge begann..."Ich sagte ihm, ich sei aus Gary..." Michael wollte sofort Neuigkeiten aus seinem Heimatort hören " wirklich, du bist aus Gary"?...Und er zählte allemöglichen Plätze und Namen auf, an die er sich erinnerte. "zuerst sagte ich ihm nicht, dass ich nur aus Hammond kam. Ok, immer noch sehr dicht an Gary, man könnte durchaus noch als jemannd aus Gary zählen..."

Thompsons Job bestand darin, die Waffen die in den Filmszenen gebraucht wurden, zu Verfügung zu halten, und für die Sicherheit zu sorgen. Sie benutzten besondere Mp5 Maschinengewehre mit LED timern, die 29 Schuss abgeben konnten (?). Und nebenbei, wenn ihr immer schon wissen wolltet, wieviele der Stunts in Moonwalker von Michael selbst gemacht wurden, und wieviele von einem Double, wird die Antwort euch überraschen. Michael macht all dieseVerfolgngsszenen selbst, er machte auch einige der härtesten Actionszenen im Film selbst. Und es ist auch er, der mit dem Maschinengewehr in die Luft schiesst. Nur wenn es zu einer "Tötungs" Szene kam, wurde ein Bodydouble benutzt.

"Michael wollte nicht an Szenen teilnehmen, wo er wirklich mit einem Gewehr auf jemand zielen und ihn töten sollte" sagt Thompson " aberer hatte nichts dagegen, in die Luft zu schiessen."
Thompson hatte am Set noch eine weitere Funktion. Michael wählte ihn aus, um ihn von hinten zu schützen. Das mag vielleicht verrückt klingen, aber ist kein ungewöhnliches Anliegen wenn man mit "A-celebrities" arbeitet. Michael wollte immer jemand hinter sich haben. Er mochte es nicht, sich verletzlich zu machen, in dem jemand von hinten an ihn heranschleichen konnte. Thompsons Job war es also, immer Michaels Rücken zu schützen, und er stand immer rechts hinter seiner Schuilter, (natürlich nicht, wenn die Szene dann gefilmt wurde.) Das war immer ein Hinweis für die, die sich fragten, ob es gerade Michael oder ein Double war...Ein Double stand allein herum, aber Michael wurde niemals, zu keiner Zeit allein gelassen.

Später (...) fragte ich Scott darüber, dass es immer so aussah, dass in Michaels live Konzerten die anderen Performer ihn nie berührten, bis sie das Ok hatten , es zu tun. Z.B wenn er seine Tanzaufführungen mit weiblichen Partnern macht, so wie TWYMMF, ist er immer der erste, der die Partnerin berührt, nie anders herum. Und wenn man es aufmerksam beobachte, stellt man fest, dass ihn nie jemand ohne "Einladung" berührt.
Scott sagte,auch dass sei nichtsungewöhnliches in derZusammenarbeit mit "A-Prommis". es gibt sogar extra Verträge, worin steht wer , wann und wo angefasst werden darf. Manches davon dient der Sicherheit und dem persönlichen Schutz und ist durchaus sinnvoll. Aber stell dir vor, du bist in einer Umgebung, wo jeder zu schüchtern ist, dir zu nahe zu kommen, weil er nicht riskieren will, gefeuert zu werden. Ich denke, manchmal wollte Michael alleine sein und begrüßte diese Vereinbarungen, aber manchmal war es sicher auch frustrierend, als ob man in einer Seifenblase lebt.

Wenn man Moonwalker gesehen hat, kennt man die Szene, wo Michael von den Hunden gehetzt wird. Da gibt es eibe lustige Geschichte zu. Ich sagte ja bereits, dass all diese szenen von Michael selbst gemacht wurden. Als die Hunde feigelassen wurden, wollte niemand Michael stören um es ihm zu sagen. Also, die Kameras laufen schon und Michael sieht die Hunde kommen, aber nichts wie los, Beine in die Hand und weg...! (Michael wurde als Kind einmal von einem Hund angegriffen und obwohl er später selbst noch Hunde besaß, hatte er immer Angstvor ihnen) und so rannt er los, mit den Hunden im Nacken. In der Aufnahme, die wir in Moonwalker sehen, rennt Michael auf die Kameras zu, un die Hunde kommen von der Seite näher. In Wirklchkeit rannte Michael genau gerade auf Scott zu, griff nach seinen Schultern und suchte hinter ihm Schutz vor den Hunden, wobei er schrie "Hilfe, Hilfe tut sie weg! Bitte!"
Scott sagte, in dem Moment hatte er selbst auch höllische Angst, weil es aussah, als kämen die Hunde wirklich genau auf sie zu. Aber in Wirklchkeit hatten sie weder an Scott noch an Michael Interessse, sondern zieltenauf den Typ, der dort stand mit Steaks in der Hand, ausserhalb dem, was die Kamera einfing.

Nunja, sie machten die Aufnahme die sie wollten, auf Michaels Kosten. Zum Glück lachte er später darüber, aber in dem Moment war es nicht lustig.
Das war nicht der einzige "tierische Unfall am Set. Scott hatte auch eine interessante Erfahrung mit Bubbles, der offenbar, als das "Baby" des Stars eigene Ansprüche entwickelt hatte. "Du konntest nichts liegen lassen. Einmal hatte ich eine Dose Sprite. Bubbles klaute die Dose und trank sie auf einen Zug leer. Dann hatte er genug und drehte die Dose um, um zu zeigen, dass sie leer war. Damit zufrieden, dass die Sprite leer war, griff er zu mir rüber und mopste meinen Schokoriegel und ass auch den auf."

Es war auch Michaels Idee, dass der Hund der Kinder, der während der Handlung verschwindet, am Ende wieder kommt, unverletzt und lebendig. "Michael war das sehr wichtig. Jeder sollte wissen, dass es dem Hund gut ging."
Scott erzählte auch, obwohl es noch lange vor ebay Zeiten war, dass man sehr streng damit war, dass nichts - auch wirklich garnichts - was Michael berührt hatte, mit gegessen hatte oder draus getrunken, aus dem Studio getragen wurde. "Da gab es extra jemand, der mit einem Müllsack herumlief, und alles das einsammelte, was Michael benutzt hatte, jedes Handtuch, jeden Teller...allles kam in diese Tüte."
Und das kam nicht von Michael, es war eine Massnahme des Studios, damit nichts gestohlen und verkauft würde.

Ich konnte es ja verstehen, wenn es sich um etwas wichtiges handelte, aber bei einer Tasse...?

Das kommt alles vor, wenn man mit Prominenten arbeitet, sagt er, da gibt es viele solcher blödsinnigen Vorschriften.

Scott zeigte mir auch einen der Zeitpläne von dem Film, vom 23.3.87. (... ) Man konnte sehen, wie eng der Zeitplan gesteckt war. Die Crew begann um 5.30 Uhr, Michaels shooting begann um 6.30 Uhr. Er musste natürlch vorher noch in die Maske...musste also schn vor 5.00 da sein. Er machte die meisten seiner Stunts, Probedurchläufe, und kümmerte sich auch noch immerdarum, dass es jedem gut ging.
Und irgendwo zwischen all den Hundeszenen, den Themen Essen, den Proben und dem Maschinengewehrschiessen fand er auch noch Zeit, eine der besten Tanzchoreografien zu machen.
Jahre später, als Michael 2003 zum letzten Mal Gary besuchte, war Scott Thompson schon längst in sein altes Leben zurückgekehrt. Eines Tages kamen eine Menge Reporter und Fotografen in seinen Shop nach Merillville, und er wunderte sich. "Michael Jackson ist in der Stadt, wir vermuteten, er könnte hier sein."

"Warum sollte er hier sein?"
"Er ist ein Freund von ihnen, oder nicht?"
"Es brauchte eine Zeit, ihnen zu erklären, dass Michael Jackson sicher nicht in meinem Laden auftauchen würde, solange er keine neue Waschmaschine oder Trockner brauchen würde."

Source: Allforloveblog

Übersetzung gefunden bei: MJJackson-forever.com