Pekka Karu - Finnischer Pilot

Um die Jahrtausend Wende wurde Pekka Karu Michaels Pilot.
Er holte Michael in Santa Barbara ab und flog ihn nach Miami, nach 25 Minute kam Jackson überraschenderweise in die Kabine. Dass war die erste Begegnung des Piloten mit MJ persönlich.
" Er sagte mir, er hätte Flugangst und wollte wissen welches Wetter wir während disem Flug zu erwarten hätten. Ich sagte ihm es käme ein Sturm und dass es über dem Golf von Mexico immer Turbulenzen gibt."
Michael beruhigte sich, als der Pilot ihm sagte, dass Privat Jets immer 3 km höher fliegen als normale Passagier Flugzeuge, und dass sie deshalb über oder um den Sturm herum fliegen könnten.
"Michael wollte wissen, welche Tageszeit zum Fliegen am besten sei und ich antwortete ihm ,entweder Nachts oder früh am Morgen, weil die Stürme sich tagsüber entwickeln. als nächstes wollte er wissen, ob wir auch irgend woanders hinfliegen könnten, und ich sagte, "sicher, sie sind derjenige, der die Rechnung zahlt."
Jackson fragte den Piloten mehrmals, wohin er fliegen wolle.
"Er konnte sich nicht entscheiden, deshalb sagte ich, Las Vegas ist immer für einen Besuch gut" und er sagte, ich solle dahin fliegen. Ich arrangierte alles neu, und landete in Las Vegas.
Jackson blieb 2 Tage in Las Vegas, bevor er weiter nach Miami reiste.
Danach wollte Jackson immer, dass der "finnische Pilot, dessen Namen er nicht aussprechen konnte" für seine Flüge der Pilot sein sollte.
"Ich glaube beim 3. oder 4. Flug fragte ich ihn, warum er immer mich haben wollte, weil es doch genug andere gute Piloten gab.. Michael sagte, ich hätte ihn beeindruckt, weil ich der erste wäre, der ihm die Wahrheit über das Wetter gesagt hätte.. Ich dankte ihm für da Kompliment."
Karu sagt, Michael hätte ihn oft während des Fluges in der Kabine besucht, meistens um nach dem Wetter zu fragen oder einfach ein bisschen Zeit zu verbringen, ansonsten spielte er mit seinen Kindern oder verhandelte mit seinen Assistenten. er hatte immer eine Entourage mit dabei.
Der Pilot erinnert sich nicht an alles, was Jackson während dem Flug wollte, er wusste es auch garnicht genau. "wir haben immer genaue Passagier Profile für unsere Gäste, aber das ist die Aufgabe der Flugbegleiter." Ein Flugbegleiterin zu der Zeit war Lauren Wallace, die Freundin von Karu.
Karu flog auch 2003, als Jackson von Las Vegas nach Santa Barbara reiste um sich den Vorwürfen zu stellen. Danach wurde bekannt, dass 2 Mechaniker Kameras in dem Flugzeug installiert hatten, um zu spionieren und die Bänder an die Medien zu verkaufen.
"Die Kerle kamen ins Gefängnis" Laut dem Staatsanwalt hatte Jackson auf dem Flug auch Kinder belästigt, und er kontaktierte deshalb auch Karu.
"Ich hatte schon 2x abgelehnt gegen Michael Jackson auszusagen, als Tom Sneddon mich persönlich anrief, und mich einschüchtern wollte, auszusagen. Ich wollte immer noch nicht, denn ich hatte nichts schlechtes über Jackson zu sagen. Sneddon legte dann auf."
Wenn Karu ausgesagt hätte, hätte das das Ende seiner Karriere als Promi-Pilot sein können. "Keiner hätte sich daran erinnert, WAS ich gesagt hätte, Sie hätten sich nur daran erinnert, DASS ich da ausgesagt hätte."

Der Pilot sagt, Jackson war "cool", höflich und freundlich, und einfach zu respektieren.
" Die Leute haben mich oft über ihn befragt, und ich sagte immer, egal, was sie von ihm denken, wenn sie nur 3 Minuten mit ihm selbst zusammen wären, würde das schon reichen, damit alles viel positiver würde."
Der letzte Flug mit Jackson war vor einem Jahr, als er ihn am Morgen nach Las Vegas flog und am Abend wieder zurück nach LA.
"Auf beiden Flügen saß er zwischen den Piloten, auf dem Sitz, der für die Flugbegleitung da ist., und er fragte, wie es mir gehe, weil wir uns 2 Jahre nicht gesehen hatten. Er erzählte mir über seine Zeit in Bahrein und das er über den Klimawandel besorgt sei. Er wollte wissen, ob ich keine Veränderungen bemerkt hätte, während der 25 Jahre als Pilot."
Jackson wusste nicht allzuviel über Finnland, aber Karu hatte eine besondere, witzige Art über Finnland zu erzählen, damit sich die Leute besser daran erinnern würden.
" Ich bin wahrscheinlich der einzige Finne, den viele Promis in ihrem Leben treffen, deshalb muss ich einen guten Eindruck hinterlassen. Leute machen sich manchmal ein Bild von einem Land, welches nur auf einer Person basiert, die sie mal getroffen haben."

Quelle: maximumJackson

 

deutsche Übersetzung: MJJ Forever Forum